Teilhabe für alle jungen Menschen sicherstellen: Eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe braucht eine starke Jugendsozialarbeit

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Teilhabe für alle jungen Menschen sicherstellen: Eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe braucht eine starke Jugendsozialarbeit

Die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit (BAG KJS) e. V. sieht eine umfas­sen­de Ver­ant­wor­tung der Kinder- und Jugend­hil­fe für das Auf­wach­sen aller jun­gen Men­schen – von der Geburt bis zum 27. Lebens­jahr, ob zuge­wan­dert oder in Deutsch­land gebo­ren. Im Rah­men der geplan­ten Reform des SGB VIII besteht die Mög­lich­keit, die öffent­li­che Ver­ant­wor­tung für alle jun­gen Men­schen ange­mes­se­ner als bis­her wahr­zu­neh­men und deren Teil­ha­be zu ver­bes­sern. Des­halb tritt die BAG KJS dafür ein, dass im Rah­men der Reform des SGB VIII die Rech­te von jun­gen Men­schen bis zum 27. Lebens­jahr gestärkt und ihnen gelin­gen­de Über­gän­ge in ein selbst­be­stimm­tes Leben ermög­licht wer­den – ganz unab­hän­gig davon, ob sie eine Behin­de­rung oder einen beson­de­ren Unter­stüt­zungs­be­darf haben. Die BAG KJS begrüßt, dass künf­tig auch die För­de­rung für jun­ge Men­schen mit Behin­de­rung nicht mehr vor­ran­gig im Sozi­al­ge­setz­buch IX (Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­run­gen), son­dern in der Kinder- und Jugend­hil­fe erfol­gen soll. Eine inklu­si­ve Wei­ter­ent­wick­lung der Kinder- und Jugend­hil­fe muss sich aber auch dar­an mes­sen las­sen, ob sie zu einer rea­len Ver­bes­se­rung der Teil­ha­be aller jun­gen Men­schen führt. Ein kla­rer Rechts­an­spruch auf Aus­bil­dung, För­de­rung und sozi­al­päd­ago­gisch beglei­te­tes Jugend­woh­nen für jun­ge Voll­jäh­ri­ge bis 27 Jah­re fehlt jedoch bis­lang; da besteht aus Sicht der BAG KJS Nach­bes­se­rungs­be­darf. In einer Stel­lung­nah­me kon­kre­ti­siert die BAG KJS ihre Anfor­de­run­gen an die Jugendhilfereform.

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