Initiative Jugendarmut

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Jugendarmut in Deutschland: Jeder vierte junge Mensch ist gefährdet.

Jugend­ar­mut ver­hin­dern mit der Initia­ti­ve Jugend(ar)mut

Hier fin­den Sie wei­te­res Mate­ri­al zur Initia­ti­ve Jugendarmut

Hier fin­den Sie den Moni­tor Jugend­ar­mut 2020

Die junge Generation ist in Deutschland am stärksten von Armut betroffen und die Coronakrise trifft sie besonders hart

Aktu­el­le Zah­len zei­gen: Nach wie vor sind jun­gen Men­schen unter 25 Jah­ren am stärks­ten von Armut bedroht. Den­noch wird Jugend­ar­mut im Unter­schied zu Armut bei Kin­dern noch immer nicht als wich­ti­ges gesell­schaft­li­ches Pro­blem wahr­ge­nom­men: Vor­ur­tei­le prä­gen das Bild und ver­stel­len den Blick auf betrof­fe­ne Jugendliche.

Wir über­neh­men eine Anwalts­funk­ti­on für die grö­ßer wer­den­de Zahl sozi­al benach­tei­lig­ter jun­ger Men­schen, zu denen auch die von Armut betrof­fe­nen gehö­ren. Mit unse­rer Initia­ti­ve machen wir auf die bestehen­de Unge­rech­tig­keit in den (Start-)Chancen jun­ger Men­schen auf­merk­sam. Wir for­dern die Poli­tik auf, geeig­ne­te Maß­nah­men zur mate­ri­el­len und imma­te­ri­el­len Unter­stüt­zung zu ergrei­fen, unter­brei­ten kon­kre­te Lösungs­vor­schlä­ge und appel­lie­ren an Kir­che und Gesell­schaft, sich im Kampf gegen Jugend­ar­mut zu enga­gie­ren. Denn für alle jun­gen Men­schen in Deutsch­land müs­sen die­sel­ben Chan­cen bestehen, unab­hän­gig von sozia­ler oder kul­tu­rel­ler Herkunft.

Armutsbetroffene Jugendliche haben schlechte Bedingungen für ihre Selbständigkeit, Corona verschärft das Problem

Der 6. Moni­tor „Jugend­ar­mut in Deutsch­land“ belegt, Armut ist eine stän­di­ge Beglei­te­rin im Leben vie­ler Jugend­li­cher. Sie ist der Feri­en­kurs, der nicht besucht wird, der Schul­aus­flug, der nicht mit­ge­macht wird, der Kon­takt, den man nicht knüpft – weil finan­zi­el­le Mit­tel und sozia­le Teil­ha­be feh­len. Jugend­li­che, die sol­che Gele­gen­hei­ten ver­pas­sen, kön­nen ihre indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten nur ein­ge­schränkt ent­wi­ckeln – und damit auch ihre Zukunfts­chan­cen. Eine Berufs­aus­bil­dung gibt Hoff­nung auf einen siche­ren Job und ein regel­mä­ßi­ges Ein­kom­men. Doch die Aus­sich­ten sind düs­ter, da vie­le Betrie­be das Aus­bil­den ein­schrän­ken oder auf­ge­ben. Anhand von sta­tis­ti­schen Erhe­bun­gen, Exper­ten­in­ter­views und Aus­sa­gen von Betrof­fe­nen zeich­net der Moni­tor ein deut­li­ches und anschau­li­ches Bild nicht nur von den Ursa­chen, son­dern auch den Aus­wir­kun­gen der Lebens­la­ge Armut bei Jugendlichen.

Jugendarmut nachhaltig bekämpfen

In ihrem “Poli­tik­brief” for­der­te die BAG KJS poli­tisch Ver­ant­wort­li­che dazu auf, Jugend­ar­mut wirk­sam zu bekämp­fen, ein Recht auf Aus­bil­dung gesetz­lich zu ver­an­kern und Inklu­si­on umzu­set­zen. Für alle jun­gen Men­schen in Deutsch­land müs­sen die­sel­ben Chan­cen bestehen, unab­hän­gig von sozia­ler oder kul­tu­rel­ler Herkunft.#

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