Schul­so­zi­al­arbeit als prä­ven­tives Angebot an allen Schulen ausbauen

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Schul­so­zi­al­arbeit als prä­ven­tives Angebot an allen Schulen ausbauen

Dass junge Men­schen nicht zur Schule gehen, ist in Zeiten der Pan­demie beinahe zur Nor­ma­lität geworden. Doch bereits davor gehörten Fehl­zeiten zum schu­li­schen Alltag. Auch aus diesen Gründen ist die Schul­so­zi­al­arbeit stärker in den Fokus poli­ti­schen Han­delns geraten. Diese poli­ti­schen Ent­wick­lungen sowie die Rolle von Eltern und Familien im Kontext von Schul­abs­en­tismus, sind Thema der Online-​Fachtagung: „Wenn Jugend­liche nicht zur Schule gehen … zur Rolle und Funktion von Familien“ am 9. Juni 2021.

Da Schul­abs­en­tismus häufig nur ein Symptom einer Kumu­lation von viel­fäl­tigen Pro­blem­lagen in Familien ist, brauchen Familien als Ganzes Hilfe. Junge Men­schen sollen die Anfor­de­rungen des schu­li­schen Alltags bewäl­tigen können. Die erfolg­reiche Zusam­men­arbeit der Schul­so­zi­al­arbeit mit Eltern ist ein zen­traler Gelin­gens­faktor für einen regel­mä­ßigen Schulbesuch.

Die beiden Ver­bände der christ­lichen Jugend­so­zi­al­arbeit – Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­lische Jugend­so­zi­al­arbeit und Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Evan­ge­lische Jugend­so­zi­al­arbeit – fordern in einer Pres­se­mit­teilung, dass an jeder Schule dau­erhaft Schul­so­zi­al­arbeit instal­liert wird. Dafür sollten die Länder sorgen. Denn, Schul­so­zi­al­arbeit hat direkte Zugänge zu allen Betei­ligten und kann Kon­takte zu rele­vanten Stellen knüpfen und koordinieren.

Pres­se­mit­teilung zum Download

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