Neue Vor­sit­zende der BAG KJS

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Neue Vor­sit­zende der BAG KJS

Lisi Maier stellt sich und ihre Ziele vor: Ein herz­liches „Grüß Gott“!

Lisi Maier mein Name, seit dem 19.11.2015 bin ich die neue Vor­sit­zende der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­lische Jugend­so­zi­al­arbeit (BAG KJS) e. V.

Seit 2012 bin ich haupt­amtlich Bun­des­vor­sit­zende des Bundes der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ), dem Dach­verband der katho­li­schen Jugend­ver­bände in Deutschland. Eben­falls 2012 wurde ich auch zur Vor­sit­zenden des Deut­schen Bun­des­ju­gend­rings (DBJR) gewählt. Im DBJR sind alle demo­kra­tisch legi­ti­mierten Jugend­ver­bände, von der Trachten- und Feu­er­wehr­jugend, über die DGB-​jugend und die Jugend des Deut­schen Roten Kreuzes bis hin zur Jugend des Deut­schen Alpen­vereins und dem Bund der Ale­vi­ti­schen Jugend organisiert.

Meine Aufgabe ist es sowohl die Inter­essen der katho­li­schen Jugend­ver­bände, wie der Jugend­ver­bands­arbeit im All­ge­meinen in Politik und Gesell­schaft zu trans­por­tieren und jungen Men­schen gute Rah­men­be­din­gungen für ihr ehren­amt­liches Enga­gement zu ermöglichen.

Ich komme ursprünglich aus Irschenberg – einem kleinen Dorf an der A8 zwi­schen München und Salzburg — und habe die Ver­bands­arbeit, aber auch Ein­rich­tungen der Jugend­so­zi­al­arbeit schon früh durch mein ehren­amt­liches Enga­gement bei der Kol­ping­jugend auf Orts‑, Diözesan- und Lan­des­ebene ken­nen­ge­lernt. Daneben habe ich eine Aus­bildung zu Haus­wirt­schaf­terin und ein Studium der Poli­tik­wis­sen­schaft, der Sozio­logie und der Wirt­schafts­wis­sen­schaften abge­schlossen und zwei Jahre als Real­schul­leh­rerin gear­beitet, bevor ich 2012 zur BDKJ-​Bundesvorsitzenden gewählt wurde und seitdem in Berlin lebe und vor dort aus bun­desweit tätig bin.

In den ver­gan­genen drei Jahren durfte ich im Rahmen der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft katho­lische Frei­wil­li­gen­dienste bereits ein bun­desweit agie­rendes Trä­ger­kon­strukt der natio­nalen und inter­na­tio­nalen Frei­wil­li­gen­dienste leiten und mich mit voller Kraft für die Aner­kennung dieser Form des bür­ger­schaft­lichen Enga­ge­ments und dieses jugend­pas­to­ralen Feldes ein­setzen. Ich freue mich darauf diese Erfah­rungen jetzt in die BAG Katho­lische Jugend­so­zi­al­arbeit ein­bringen zu dürfen!

Wer ist die BAG KJS und was sind ihre Auf­gaben? Mehr über uns erfahren Sie in einem Kurzfilm:

In meiner neuen Funktion setze ich mich mit meinen Vor­stands­kol­le­ginnen und –kol­legen und der Geschäfts­stelle der BAG KJS anwalt­schaftlich für benach­tei­ligte junge Men­schen und deren För­derung ein. Trotz posi­tiver wirt­schaft­licher Ent­wicklung und Fach­kräf­te­mangels sind immer noch viele junge Men­schen von gesell­schaft­licher Teilhabe aus­ge­schlossen. Das gilt nicht nur für junge Geflüchtete, sondern auch für bereits länger in Deutschland lebende und hier geborene junge Men­schen. Durch Benach­tei­ligung und Aus­grenzung werden junge Men­schen aber auf Dauer ihrer Ent­wick­lungs­chancen beraubt. Das ist eine drän­gende Her­aus­for­derung an der die Struk­turen der Jugend­so­zi­al­arbeit in ihrer ganzen Vielfalt ansetzen. Deshalb ist es mir ein beson­deres Anliegen die unter­schied­lichen Bereiche der Jugend­hilfe zusammen zu denken, um das Beste für alle Kinder und Jugend­lichen zu erwirken. Daher setze ich mich für ver­läss­liche finan­zielle und struk­tu­relle Rah­men­be­din­gungen ein.

Wenn die Rah­men­be­din­gungen stimmen, können die Angebote der Jugend­so­zi­al­arbeit so gestaltet werden, dass sie eben für alle Jugend­lichen mit ihren ganz indi­vi­du­ellen Unter­stüt­zungs­be­darfen passen und zur Ent­wicklung gelin­gender Lebens­per­spek­tiven bei­tragen. Kurz­fristig ange­legte Modell­pro­jekte oder die aktuelle Ver­ga­be­praxis der Bun­des­agentur für Arbeit sind dagegen wenig hilfreich.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zusam­men­arbeit, auf das wir diese Ziele gemeinsam erreichen!

Lisi Maier

Bild:
BDKJ-​Bundesstelle /​Christian Schnaubelt.

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