Keinen jungen Menschen aufgeben!

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Keinen jungen Menschen aufgeben!

Aktiv, engagiert und nachdrücklich im Kampf für die Rechte junger Menschen – das zeichnet den im Amt bestätigten Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. aus.

Im Rah­men ihrer Mit­glie­der­ver­samm­lung am Mitt­woch (22.11.2017) bestä­tig­te die BAG KJS den vier­köp­fi­gen Vor­stand im Amt. Wie­der­ge­wählt wur­den Lisi Mai­er (Vor­sit­zen­de), Ste­fan Ewers, Micha­el Kroll und Mari­on Paar (Stellvertreter/​-​in). Die Amts­zeit läuft bis 2020.

Der neue Vor­stand beton­te nach sei­ner Wahl, die wich­tigs­te Auf­ga­be sehe er in der Inter­es­sen­ver­tre­tung benach­tei­lig­ter jun­ger Men­schen in Staat, Kir­che und Gesell­schaft. Gegen Jugend­ar­mut und für Bil­dungs­un­ge­rech­tig­keit wol­len Mai­er, Paar, Kroll und Ewers wei­ter kämp­fen. „Durch die Chan­cen­un­ge­rech­tig­keit in Schu­le und Aus­bil­dung ver­fes­ti­gen sich Armuts­ver­hält­nis­se. Die betrof­fe­nen Jugend­li­chen wer­den von gesell­schaft­li­cher Teil­ha­be aus­ge­schlos­sen. Damit muss Schluss sein“, sagt Lisi Maier.

Die Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit for­dert daher:

  • die effek­ti­ve Bekämp­fung von Jugend­ar­mut. Das gelingt u. a. durch eine pass­ge­naue För­de­rung jun­ger Men­schen auf ihrem Weg in den Beruf.
  • die ver­schärf­ten Sank­ti­ons­re­geln im SGB II für unter 25-​Jährige abzuschaffen.
  • die Inte­gra­ti­on jun­ger Geflüch­te­ter zu fördern.
  • ein Recht auf Aus­bil­dung für alle in Deutsch­land leben­den jun­gen Men­schen gesetz­lich zu verankern.

Die BAG KJS ist der Zusam­men­schluss von acht bun­des­zen­tra­len Organi¬sationen und sie­ben Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaf­ten, Sie über­nimmt eine Anwalts­funk­ti­on für jun­ge Men­schen. Dabei rich­tet sie ihren Blick ins­be­son­de­re auf die­je­ni­gen, die von indi­vi­du­el­ler Beein­träch­ti­gung oder sozia­ler Benach­tei­li­gung betrof­fen oder bedroht sind. Alle jun­gen Men­schen sol­len einen Zugang zu Lebens­be­rei­chen erhal­ten, die für ihre Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung erfor­der­lich sind.

Quel­le:
BAG KJS

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PM Kei­nen jun­gen Men­schen aufgeben

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