Internationaler Tag der Jugend

magazines-364514_1920

Internationaler Tag der Jugend

Die Jugend­pha­se ist für zu vie­le jun­ge Men­schen kei­ne „rosi­ge“ Zeit!

Am 12. August fin­det der inter­na­tio­na­le Tag der Jugend statt. Die­sen Akti­ons­tag gibt es seit 1985. Er wur­de durch die UNO pro­kla­miert. Mit ihm soll die Bedeu­tung der Jugend als Lebens­pha­se erin­nert und die jun­ge Genera­ti­on in den Mit­tel­punkt gestellt wer­den. Doch für vie­le Jugend­li­che ist die Jugend­pha­se kei­ne „rosi­ge“ Zeit. Die 18- bis 24-​Jährigen sind mit 23,4 Pro­zent die am stärks­ten von Armut betrof­fe­ne Alters­grup­pe in Deutsch­land. Über 1,5 Mil­lio­nen jun­ge Men­schen bis 35 Jah­re sind ohne Aus­bil­dung. Ein Groß­teil Jugend­li­cher, die ursprüng­lich mit Unter­stüt­zung der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) einen Aus­bil­dungs­platz gesucht haben, scheint ver­schol­len. Über rund 96.000 von ihnen lie­gen der BA kei­ne Infor­ma­tio­nen über den Ver­bleib vor.

Für die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit (BAG KJS) e.V. inak­zep­ta­ble Zustän­de. Die BAG KJS for­dert ein nach­hal­ti­ges Enga­ge­ment gegen Jugend­ar­mut von allen gesell­schaft­li­chen Kräften.

Die Lebens­be­din­gun­gen Jugend­li­cher ver­bes­sern und Jugend­ar­mut wirk­sam bekämpfen

Mit ihrer Initia­ti­ve Jugend(ar)mut macht die BAG KJS sich dafür stark, die Lebens­be­din­gun­gen jun­ger Men­schen zu ver­bes­sern. Auch von Armut betrof­fe­ne Jugend­li­che sol­len ihren Weg in ein selbst­be­stimm­tes Leben gehen kön­nen. Dazu bedür­fen sie gerech­te­rer Chan­cen für eine gesell­schaft­li­che Teilhabe.

Um Jugend­ar­mut wirk­sam bekämp­fen zu kön­nen for­dert die BAG KJS

  • die Leis­tun­gen des Bildungs- und Teil­ha­be­pa­ke­tes in Regel­leis­tun­gen umzuwandeln,
  • schul­be­zo­ge­ne Jugend­so­zi­al­ar­beit flä­chen­de­ckend aus­zu­bau­en sowie dau­er­haft abzu­si­chern und dazu das Koope­ra­ti­ons­ver­bot im Bil­dungs­be­reich aufzuheben,
  • die Bil­dungs­chan­cen für jun­ge Migrant/​-​innen zu ver­bes­sern und die För­der­mög­lich­kei­ten nach Richt­li­ni­en des Garan­tie­fonds Hoch­schul­be­reich auf alle in §8 BaföG genann­ten Per­so­nen zu erweitern,
  • das Recht auf beruf­li­che Aus­bil­dung zu garan­tie­ren und als Grund­recht in der Ver­fas­sung zu verankern,
  • die För­der­an­ge­bo­te unter­schied­li­cher Rechts­krei­se mit­ein­an­der kom­bi­nier­bar zu machen und
  • die Sank­ti­ons­re­geln für unter 25-​Jähre im Hartz-​IV-​Bezug abzuschaffen.

Quel­le:
BAG KJS

Pres­se­mit­tei­lung herunterladen:
PM Tag der Jugend 2013

Tei­len mit:
Skip to content