Von den positiven Entwicklungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt sowie Bestrebungen der Politik und Wirtschaft den Fachkräftebedarf zu sichern, profitieren benachteiligte Personengruppen keinesfalls so stark, wie erwartet. Für junge Menschen mit individueller Beeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung bleiben die Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt bestehen.

Wenn sich die Bedingungen des Ausbildungssystems nicht weg von Exklusion hin zu Inklusion wandeln, werden bewusst Potentiale und Ressourcen verschwendet. Denn in den vergangenen Jahren zeigte sich die Tendenz, dass Betriebe Stellen eher unbesetzt lassen, anstatt in die Ausbildung junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf zu investieren.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit fordert daher Ausbildung für alle. Die Zugänge zu beruflicher Bildung sind zu verbessern und gesellschaftliche Teilhabe für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu erhöhen.

Jeder junge Mensch, der eine duale Ausbildung absolvieren möchte, muss dazu die Chance erhalten. Aktuelle politische Bestrebungen, die Zugänge zu Beruflicher Bildung für benachteiligte Jugendliche zu erhöhen, müssen sich daran messen lassen, inwieweit es gelingt, diese zu integrieren.

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