BAG KJS und Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit wollen Leben retten

magazines-364514_1920

BAG KJS und Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit wollen Leben retten

Firmentypisierung:

Durch­schnitt­lich alle 45 Minu­ten erhält in Deutsch­land ein Mensch die Dia­gno­se Leuk­ämie. Von die­ser bös­ar­ti­gen Erkran­kung der wei­ßen Blut­kör­per­chen, die vom Kno­chen­mark aus­geht, sind vor allem Kin­der und Jugend­li­che betroffen.

So auch Lina, eine Drei­jäh­ri­ge aus der Regi­on Düs­sel­dorf. Lina möch­te mit Freun­den im Kin­der­gar­ten spie­len, her­um toben oder Lesen ler­nen. Doch das geht nicht. Nach fehl­ge­schla­ge­ner Chemo-​therapie liegt die Drei­jäh­ri­ge in der Düs­sel­dor­fer Uniklinik.

Lina, aber auch ande­ren an Leuk­ämie erkrank­ten Men­schen, wol­len die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit (BAG KJS), das Jugend­haus Düs­sel­dorf und die in ihm ansäs­si­gen Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­de hel­fen. Gemein­sam gegen Leuk­ämie etwas unter­neh­men die Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen durch eine Typi­sie­rung am heu­ti­gen Don­ners­tag. Dabei wer­den ihnen fünf Mil­li­li­ter Blut abge­nom­men und sie erklä­ren sich bereit als poten­ti­el­ler Stamm­zel­len­spen­der zur Ver­fü­gung zu stehen.

Die Deut­sche Kno­chen­mark­spen­der­da­tei (DKMS) sam­melt die Blut­da­ten der poten­ti­el­len Spen­der und über­prüft, ob sie mit dem Gewe­be­merk­ma­len eines Erkrank­ten zusam­men­pas­sen. Die lebens­ret­ten­de Hoff­nung durch eine Stamm­zel­len­spen­de bleibt der­zeit noch für jeden fünf­ten Leuk­ämie­kran­ken uner­füllt. Es wird kein pas­sen­der Spen­der gefunden.

Mar­ti­na Stom­mel, Mit­ar­bei­te­rin der BAG KJS, fin­det: „Eine Stamm­zel­len­spen­de ist oft die ein­zi­ge Mög­lich­keit Leben von Leuk­ämie­pa­ti­en­ten zu ret­ten. Dar­um mach ich mit und habe mich typi­sie­ren las­sen.“ Vor einer Stamm­zel­len­spen­de hat Mar­ti­na Stom­mel kei­ne Angst. Sie kennt das Glücks­ge­fühl, erfolg­reich hel­fen zu kön­nen. Ihre Toch­ter spen­de­te die­ses Jahr Stamm­zel­len und schenk­te damit einer jun­gen Frau ein neu­es Leben. So erfolg­reich hel­fen möch­ten auch ande­re Mit­ar­bei­ten­den im Jugend­haus Düsseldorf.

Das Jugend­haus Düs­sel­dorf ist als Bun­des­zen­tra­le Dienst­leis­ter für die katho­li­sche Jugend­ar­beit in Deutsch­land. Es unter­stützt und för­dert in viel­fäl­ti­ger Wei­se sämt­li­che Akti­vi­tä­ten in der über­re­gio­na­len katho­li­schen Jugend­ar­beit. Die im Jugend­haus ansäs­si­gen Ver­bän­de und Orga­ni­sa­tio­nen tre­ten in Kich­re, Staat und Gesell­schaft anwalt­schaft­lich für die Anlie­gen und Rech­te jun­ger Men­schen ein. Die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit (BAG KJS) e.V. kon­zen­triert sich dabei auf jun­ge Men­schen mit indi­vi­du­el­ler Beein­träch­ti­gung oder sozia­ler Benachteiligung.

Quel­le:
BAG KJS

Pres­se­mit­tei­lung herunterladen: 
PM Firmentypisierung

Tei­len mit:
Skip to content