Ausbildung für alle jungen Menschen?

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Ausbildung für alle jungen Menschen?

Das Kabi­nett hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Moder­ni­sie­rung und Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung beschlos­sen. Die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit sieht ins­be­son­de­re in der Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung sowie in den erwei­ter­ten Mög­lich­kei­ten zu einer Teil­zeit­aus­bil­dung wich­ti­ge Schrit­te, die Situa­ti­on jun­ger Men­schen, die von Benach­tei­li­gung oder Beein­träch­ti­gun­gen betrof­fen sind, auf dem Aus­bil­dungs­markt zu ver­bes­sern. Aller­dings sind, ange­sichts von 2,1 Mil­lio­nen jun­gen Erwach­se­nen zwi­schen 20 und 34 Jah­ren ohne Berufs­ab­schluss, wei­ter­ge­hen­de Moder­ni­sie­run­gen hin zu einer inklu­si­ven Berufs­bil­dung notwendig.

Aus­bil­dung darf nicht zu Armut füh­ren. Die Aus­ge­stal­tung der Min­dest­ver­gü­tung soll­te aus Sicht der Jugend­so­zi­al­ar­beit dazu bei­tra­gen, allen jun­gen Men­schen wäh­rend der Aus­bil­dung den Weg in eine selbst­stän­di­ge Lebens­füh­rung, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be und Mobi­li­tät zu ermög­li­chen sowie Armut und Benach­tei­li­gung zu ver­hin­dern. Die Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung gilt vor­erst nur für dua­le Aus­bil­dun­gen, nicht für voll­zeit­schu­li­sche und wei­te­re Aus­bil­dungs­gän­ge, wie die außer­be­trieb­li­che Berufs­aus­bil­dung (BaE). Da besteht deut­li­cher Nachbesserungsbedarf.

Not­wen­di­ge Ver­än­de­run­gen an dem Gesetz­ent­wurf brin­gen wir in unse­rer Stel­lung­nah­me zum Aus­druck 2019-​05-​17 Stel­lung­nah­me BAG KJS _​Gesetz­ent­wurf Moder­ni­sie­rung und Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung.

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