Der § 16 h SGB II und die Jugendhilfe

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Der § 16 h SGB II und die Jugendhilfe

Laut Schät­zun­gen des DJI sind über 92.000 Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne nicht mehr im Blick von Jugend­hil­fe, Arbeits­för­de­rung oder dem Job­cen­ter; sie haben den Kon­takt zu den Sozi­al­be­hör­den abge­bro­chen oder gel­ten als „aus­sank­tio­niert“. Die Jugend­hil­fe hat oft­mals kei­ne Ange­bo­te für die­se Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen. Auch die Jugend­so­zi­al­ar­beit in den Kom­mu­nen ist häu­fig nicht aus­rei­chend aus­ge­stat­tet und kom­mu­nal so ver­an­kert, um die jun­gen Men­schen nach­hal­tig zu errei­chen. Für die­se Ziel­grup­pe wur­de das Modell­pro­gramm des BMAS „Respekt“ durch­ge­führt und schließ­lich der § 16 h ins SGB II auf­ge­nom­men. Die Inte­gra­ti­on und För­de­rung die­ser jun­gen Men­schen ist auch erklär­tes Ziel des Koali­ti­ons­ver­trags. Sie soll­te in mög­lichst guter und enger Koope­ra­ti­on von Job­cen­ter und Jugend­hil­fe, also SGB II und SGB VIII gesche­hen. Doch in der Pra­xis hapert es mit Pro­jek­ten und Maß­nah­men. Die neu­en För­der­mög­lich­kei­ten kom­men nicht flä­chen­de­ckend zur Anwen­dung. Andrea Pin­gel und Chris­ti­an Ham­pel von der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Katho­li­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit geben in dem Papier “Nie­man­den ver­lo­ren geben!” Papier “Nie­man­den ver­lo­ren geben!” Hin­wei­se zur rechts­kreis­über­grei­fen­den Koope­ra­ti­on. Nach­voll­zieh­bar und hand­hab­bar für die Pra­xis wer­den die neu­en Mög­lich­kei­ten geschildert.

§ 16 h SGB II und die Jugendhilfe

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