Stellungnahmen und Positionspapiere der BAG KJS

Die BAG KJS tritt auf Bundesebene anwaltschaftlich für die Belange Jugendlicher ein. Sie macht sich stark für den Zugang eines jeden jungen Menschen zu allen für seine Persönlichkeitsentwicklung erforderlichen Lebensbereichen, seine Subjektwerdung und Identitätsbildung. Sie richtet ihren Blick insbesondere auf Diejenigen, die von individueller Beeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung betroffen oder bedroht sind.

In Stellungnahmen und Positionspapieren werden Gesetzentwürfe, politischen Vorhaben oder die Förderpolitik mit Blick auf den Nutzen für junge Menschen bewertet.

Ausbildung für alle jungen Menschen?

Das Kabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung beschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit sieht insbesondere in der Mindestausbildungsvergütung sowie in den erweiterten Möglichkeiten zu einer Teilzeitausbildung wichtige Schritte, die Situation junger Menschen, die von Benachteiligung oder Beeinträchtigungen betroffen sind, auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. Allerdings sind, angesichts von 2,1…

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Appell (Aus-)Bildung statt Abschiebung – Perspektiven statt Ausgrenzung

Soziale Integration, Teilhabe, Bildung und Ausbildung junger Schutzsuchender kann nur gelingen, wenn alle jungen Menschen in Deutschland gleichgestellt und nicht von Rassismus und Abschiebung bedroht sind. Dazu gehört ein uneingeschränkter Zugang von jungen Geflüchteten zu allen Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, der schulischen oder beruflichen Bildung und der Arbeitsförderung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS)…

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Eine Jugendstrategie für alle jungen Menschen in Europa

Die aktuelle Periode der EU-Jugendstrategie (2014-2018) endet mit diesem Jahr. Bis 2019 sollen ein neuer jugendpolitischer Rahmen für Europa gestaltet und eine erneuerte Jugendstrategie abgestimmt werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. liefert in ihrer Stellungnahme Hinweise zur Entwicklung und Umsetzung einer neuen EU-Jugendstrategie ab 2019. Zentrales Ziel der neuen Strategie muss es…

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Rechte und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen stärken – Jugendarmut bekämpfen

Die BAG KJS und ihre Mitgliedsorganisationen bekämpfen die Ursachen und Folgen von Jugendarmut und setzen sich für ein Recht auf Ausbildung und eine passgenaue Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf ein. Im Zuge der Koalitionsverhandlungen rief die BAG KJS die Verhandlungspartner auf, den Blick auf die am stärksten von Armut betroffene Generation…

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Armut hat ein junges Gesicht. Chancengerechtigkeit für alle jungen Menschen jetzt umsetzen!

Das Bundeskabinett hat den 5. Armuts- und Reichtumsbericht verabschiedet. Dieser belegt erneut Handlungsbedarf, denn Deutschland bleibt ein in vieler Hinsicht gespaltenes Land. Einkommen und Vermögen sind in Deutschland ungleich verteilt. Die Armutsquote verharrt auf hohem Niveau. Manche Personengruppen sind besonders häufig von Armut und Ausgrenzung bedroht. Dazu zählen insbesondere Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2014…

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Jugendwohnen für alle Auszubildenden erhalten

Die BAG KJS hat einen Appell heraus gegeben zur vorgeschlagenen Neuausrichtung des Jugendwohnens in § 13 (3) im Rahmen des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Reform des SGB VIII. Sie beurteilt den Gesetzentwurf im Hinblick auf die Zielgruppen und Leistungen der Jugendsozialarbeit, insbesondere die Vorschläge zu einer Änderung des § 13 (3) SGB VIII (Jugendwohnen), sehr…

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Chancengerechtigkeit! Allen jungen Menschen Teilhabe ermöglichen

Ein wesentliches Ziel der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft ist es, allen jungen Menschen Teilhabe zu ermöglichen und Jugendarmut zu verhindern. Jugendliche ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung sind von Arbeitslosigkeit und Armut und damit von Wohnungslosigkeit besonders bedroht. Der beste Schutz gegen Armut ist ein existenzsicherndes Einkommen, welches gerade in Deutschland wesentlich vom Bildungsniveau abhängig ist. Doch…

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Assistierte Ausbildung flexibel, bedarfsgerecht und praxistauglich gestalten

Im Frühjahr 2015 hat der Deutsche Bundestag die gesetzliche Verankerung der Assistierten Ausbildung im SGB III verabschiedet. Mit dem 01. Mai 2015 trat sie als Förderinstrument befristet bis 2018 in Kraft. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. hat sich für die Einführung dieses Instrumentes eingesetzt. Aufgrund der verschobenen Ausschreibung verzögerte sich der Maßnahmebeginn…

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Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende: Neue Möglichkeiten für junge Menschen, aber noch nicht der große Wurf

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. begrüßt die neuen Möglichkeiten für benachteiligte und beeinträchtigte Jugendliche, die durch die SGB II-Reform geschaffen werden sollen. Die Beratung wird ausgebaut; die vorrangige Vermittlung junger Menschen in Ausbildung wird festgeschrieben; Schnittstellen zu BAB und BAföG werden entschärft. Der § 16 h SGB II schafft neue Fördermöglichkeiten, die…

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Einrichtungen der Jugendberufshilfe zwischen pädagogischem Anspruch und Existenznot

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) legt eine Problemanzeige für das Handlungsfeld der Jugendberufshilfe vor. Seit Jahrzehnten nimmt die Jugendberufshilfe eine wichtige Funktion am Übergang sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen von der Schule in das Berufsleben wahr. Sie verfügt über professionelle Konzepte sowie weitreichende Kompetenzen und Erfahrungen in der Beratung, Begleitung und Förderung…

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Schulsozialarbeit in Anbindung an die Kinder- und Jugendhilfe!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V., der Deutsche Caritasverband e. V. (DCV) und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e. V. plädieren für eine klare Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für Schulsozialarbeit. Das Angebot muss endlich dauerhaft abgesichert werden. Die Schulsozialarbeit bietet Kindern und Jugendlichen sozialpädagogische Unterstützung und Hilfestellung…

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Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung zu einem flexiblen, bedarfsorientierten Förderangebot

Im Frühjahr dieses Jahres hat der Deutsche Bundestag die Verankerung der Assistierten Ausbildung (AsA) im SGB III, § 130, verabschiedet. Die Jugendsozialarbeit hat sich viele Jahre intensiv für die Einführung eines solchen Instruments eingesetzt. Der Bedarf und das Interesse an einer gelungenen Hinführung in die Ausbildung und an einer verlässlichen Begleitung und Unterstützung bis zum…

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Bildungsort Jugendsozialarbeit – Zum Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. hat ein Positionspapier zum Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft verabschiedet. Aus der Annahme, dass Jugendliche Expertinnen und Experten in eigener Sache sind, ergeben sich fachliche Anforderungen für die Jugendsozialarbeit. Die BAG KJS beschreibt in dem Papier “Bildungsort Jugendsozialarbeit“ pädagogische Standards für Bildungsprozesse und skizziert notwendige Rahmenbedingungen,…

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Assistierte Ausbildung verankern

Chancen auf duale Ausbildung erhöhen und Ausbildungskapazitäten nutzen: Die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt erfordert es, die Chancen von allen Jugendlichen auf eine duale Ausbildung zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass Ausbildungsabbrüche verringert werden. Damit auch Jugendliche mit hohem Förderbedarf eine realistische Chance auf einen regulären Ausbildungsplatz erhalten, muss das System der dualen Ausbildung…

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Gemeinsam Ausgrenzung verhindern!

Abschlusskommuniqué der Jugendarmutskonferenz 2013: Angesichts der Tatsache, dass der Anteil der von Armut betroffenen und bedrohten Jugendlichen und jungen Erwachsenen stetig wächst, hat die BAG KJS die Frage “was wirkt?” ins Zentrum der Jugendarmutskonferenz 2013 gestellt. Die 18- bis 24-jährigen sind mit 23,4 Prozent die am stärksten von Armut bedrohte Altersgruppe. Das bestätigt auch der…

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„Recht auf Ausbildung” als Grundrecht verankern

Trotz guter Konjunktur und günstiger Lage auf dem Ausbildungsmarkt sind immer noch rund 1,5 Millionen junge Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Von einem auswahlfähigen Angebot an Ausbildungsplätzen sind wir in Deutschland weit entfernt. Offiziell galten im letzten Ausbildungsjahr 15.650 Jugendliche als unversorgt. Hinzu kommen 60.379 junge Menschen in Alternativen, die…

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Allen jungen Menschen Teilhabe ermöglichen

Jugendarmut verhindern – Prävention ausbauen! Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. zur Bundestagswahl 2013: Junge Menschen sind fortlaufend herausgefordert, ihren Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu finden. Gegenwärtig ist in Deutschland jedoch vor allem die Altersgruppe der 14- bis 27-Jährigen überdurchschnittlich stark von Armut betroffen und von Teilhabe ausgeschlossen. Unter…

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Gegen das Primat des Preises! Die Qualität der Berufseinstiegsbegleitung ist in Gefahr!

Die Weiterführung der Berufseinstiegsbegleitung muss optimal ressourcen- und qualitätsorientiert die Förderung der Jugendlichen realisieren. Die derzeit in Sachsen und Nordrhein-Westfalen bei der Vergabe von Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III durch die Regionalen Einkaufszentren (REZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu beobachtende Auswahl der Träger folgt an vielen Standorten der Logik des niedrigen…

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Ausbildung für alle jungen Menschen: Diskriminierung beenden – Vielfalt fördern

Notwendige Veränderungen zur Verbesserung der Ausbildungssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund und der Beitrag der Jugendsozialarbeit: Junge Menschen mit Migrationshintergrund sind im deutschen Bildungs‐ und Berufssystem – von der Grundschule bis zum Ausbildungs‐ und Arbeitsmarkt – von (messbaren und in zahlreichen Untersuchungen belegten) Benachteiligungen betroffen. Dieses Positionspapier legt in prägnanter Form wird die aktuelle Ausbildungssituation junger…

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Junge Menschen nicht zu “Bildungsverlierern” machen!

Bildungspolitik und Bildungssystem müssen weiterentwickelt werden, um Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen herzustellen. Es gelingt dem Bildungssystem weiterhin nicht genügend, die von Benachteiligung betroffenen Kinder und Jugendlichen zu fördern. Grundlegende Änderungen sind daher nötig. Regelmäßig nimmt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit – im Rahmen seines Bildungsmonitorings – zu den Nationalen Bildungsberichten Stellung. Er benennt konkrete Änderungsbedarfe,…

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„Zukunftschancen junger Menschen nicht länger vergeben!”

Von der zentralen Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen zu qualitätsorientierten, dezentralen Verfahren – damit die Förderung junger Menschen gelingt! Die Praxis der Vergabe durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist aus Sicht der Jugendsozialarbeit unhaltbar. Kontinuität, Zuverlässigkeit und pädagogische Qualität der Förderung junger Menschen sind genauso wenig zu erreichen wie Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Ein neues, dezentrales Verfahren…

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„Wann, wenn nicht jetzt? Ausbildungschancen für alle jungen Menschen!”

Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2012: Für viele Jugendliche hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt keineswegs entspannt – es fehlen Ausbildungsplätze sowie eine angemessene Förderung, sodass weiterhin fast 300.000 junge Menschen nach Schulabschluss in Maßnahmen statt Ausbildung münden. Für die Jugendsozialarbeit ist die fortlaufende Analyse der Ausbildungssituation notwendig, um politische Handlungsempfehlungen aussprechen und Konsequenzen für die…

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Inklusion Jetzt! – Anforderungen an Berufsbildung im Zeichen des Fachkräftemangels aus Sicht der BAG KJS

Von den positiven Entwicklungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt sowie Bestrebungen der Politik und Wirtschaft den Fachkräftebedarf zu sichern, profitieren benachteiligte Personengruppen keinesfalls so stark, wie erwartet. Für junge Menschen mit individueller Beeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung bleiben die Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt bestehen. Wenn sich die Bedingungen des Ausbildungssystems nicht weg von Exklusion hin zu Inklusion wandeln,…

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Jugendarmut wirksam bekämpfen

BAG KJS fordert Umdenken bei der SGB II-Reform: Der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform des SGB II und XII verschärft die Situation von Jugendlichen, die von Armut betroffen sind. In ihrer aktuellen Stellungnahme kritisiert die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. den Referentenentwurf. Zur Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen fordert die BAG KJS die…

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Kommuniqué „Damit Wandel gelingt…”

Ausgehend vom Europäischen Symposium „Damit Wandel gelingt – Wege aus der Jugendarmut”, vom 29.September bis 1.Oktober 2010 in Berlin, formulierte die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit ein Kommuniqué als einen Beitrag zum strukturierten Dialog für die Zielgruppe benachteiligter Jugendlicher im Rahmen der Umsetzung der EU Jugendstrategie. In dem Kommuniqué fordert die BAG KJS adäquate Unterstützung benachteiligter Jugendlicher.…

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Konzepte und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration benachteiligter junger Menschen

Katholische Jugendsozialarbeit plädiert für individuelle Hilfeleistungen: aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. das Positionspapier „Konzepte und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration benachteiligter junger Menschen“ beschlossen. Darin legt sie sehr dezidiert Forderungen und Ideen bezüglich eines künftigen Systems und der damit verbunden geplanten Instrumentenreform (im SGB II…

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Jugendarmut nachhaltig verhindern!

Die BAG KJS fordert in ihrem aktuellen Positionspapier gezielte Maßnahmen um bestehende Armutsspiralen zu durchbrechen und entstehen von Jugendarmut zu verhindern. Dabei sieht sie die Bekämpfung von Jugendarmut nicht allein als Aufgabe des Staates, sondern als eine gesamtgesellschaftliche. Besonders in strukturschwachen Regionen werden unterstützende Angebote für Jugendliche benötigt. Auch in Anbetracht angespannter Haushaltslagen darf auf…

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Berufliche Bildung ist Prävention gegen Jugendsarmut

Anlässlich der Vorstellung des Berufsbildungsberichts durch die Bundesregierung weist die BAG KJS auf die Auswirkungen von fehlender beruflicher Teilhabe Jugendlicher hin: Unter 96.000 Bewerberinnen und Bewerbern, die im Jahr 2009 nicht erfolgreich über die Bundesagentur für Arbeit in Ausbildung vermittelt werden konnten, liegen keine Kenntnisse über deren Verbleib vor. Außer dass 30% davon arbeitslos sind.…

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Entschlossen gegen Jugendarmut

Die BAG KJS beschließt ein Grundlagenpapier und sagt Jugendarmut entschlossen den Kampf an: Junge, von Armut betroffene Menschen dürfen nicht bloß auf Leistungsempfänger reduziert werden. Die Würde des einzelnen Jugendlichen ist in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Jugendarmut ist durch gezielte und sinnvolle staatliche Transferleistungen wirksam zu bekämpfen. Zur Absicherung eines altersspezifischen soziokulturellen Existenzminimus…

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Förderpolitik muss sich an den Schwächsten ausrichten – Sieben Wünsche an die Arbeit der neuen Ministerinnen

Die BAG KJS nimmt Stellung zu den Planungen der Bundesregierung mit Blick auf die Förderung benachteiligter junger Menschen. Wie die Koalitionspartner möchte die BAG KJS ein effektives und effizientes Übergangssystem erreichen, das allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine erfolgreiche Integration ermöglicht. In diesem Sinne „wünschte“ sich die BAG KJS am 15. Dezember 2009 von den…

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Kompetenzen – nicht allein Abschlüsse – entscheiden

BAG KJS forderte im Mai 2009 mit Hilfe des Deutschen Qualifikationsrahmens benachteiligten Jugendlichen Bildungschancen zu ermöglichen. Sie tritt dafür ein, dass die unterste Stufe des DQR so beschrieben wird, dass sie nicht mit dem formalen Kriterium des Hauptschulabschlusses gleich gesetzt wird. Mit einer solchen Festlegung würde eine in ihrer Größenordnung nicht zu unterschätzende Gruppe junger…

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In den Anstrengungen nicht nachlassen

Forderung der BAG KJS anlässlich der Veröffentlichung des Berufsbildungsberichtes 2009: Auch wenn der Bericht zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt eine positive Bilanz zieht, ist nach Ansicht der BAG KJS kein Grund zur Freude gegeben. Angesichts der auf den Ausbildungsmarkt durchgeschlagenen Krise steht die Gestaltung der beruflichen Bildung vor großen Herausforderungen. Besonders zur Verbesserung der Ausbildungschancen…

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Grünbuch Migration und Mobilität

Stellungnahme zum Grünbuch der Europäischen Kommission „Migration und Mobilität: Chancen und Herausforderung für die EU-Bildungssysteme“: Die BAG KJS begrüßte am 12. Dezember 2008 grundsätzlich die Initiative der Kommission, eine Debatte darüber einzuleiten, wie die Bildungspolitik den Herausforderungen angesichts von Zuwendung und Mobilität besser gerecht werden kann. Allerdings verweist die BAG KJS auf die Zuständigkeit der…

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Benachteiligte Jugendliche dürfen nicht aus dem „Rahmen“ fallen!

Positionspapier der BAG KJS zu einem Deutschen Qualifikationsrahmen vom 15. Januar 2008: Die BAG KJS nimmt mit diesem Papier Stellung zu einem entstehenden Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) und weist auf notwendige Anforderungen an die Beschreibung der untersten Niveaustufe aus der Perspektive benachteiligter Jugendlicher hin. Sie begrüßt das von der Europäischen Union vorgelegte Konzept des Lebenslangen Lernens,…

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Qualifizierungs-Kombilohn für arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren

Die BAG KJS begrüßte am 15. Juni 2007 das Vorhaben der vom Bundeskabinett eingesetzten „Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt“, einen Qualifizierungs-Kombilohn für junge Menschen unter 25 Jahren einzuführen. Die BAG KJS freut sich, dass durch den kürzlich veröffentlichten Gesetzentwurf für ein 4. SGB III-Änderungsgesetz bereits die Eingliederung dieser Überlegungen in das Arbeitsförderungsrecht vorangetrieben wird.

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Benachteiligte Jugendliche sind die Verlierer!

Die BAG KJS nimmt im Oktober 2006 Stellung zur Situation am Ausbildungsstellenmark und fordert: Für benachteiligte Jugendliche müssen – neben der Einrichtung weiterer Ausbildungsplätze – zusätzliche sozialpädagogische und ausbildungsbegleitende Hilfen bereit gestellt werden. Die Ausbildung junger Menschen muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anerkannt werden. Eine Aufgabe, der sich alle gesellschaftlichen Kräfte, insbesondere die Wirtschaft, stellen müssen.…

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Wider die Benachteiligung der Benachteiligten

Stellungnahme der BAG KJS zum SGB II-Fortentwicklungsgesetz vom 9. Juni 2006: Die BAG KJS formulierte angesichts der SGB II-Debatte Aussagen zu ihrer Kernzielgruppe, benachteiligten Jugendlichen. Damit setzt sie neue Akzente in der Diskussion und spricht sich für eine stärkere Berücksichtigung der Anliegen benachteiligter junger Menschen aus.

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