Aspekte Jugendsozialarbeit

  • ASPEKTE Nr. 77
    Chancen entwickeln - Ungleichheit überwinden.
    Sozialräumliche Jugendsozialarbeit

Zunehmend erleben junge Menschen eine gesellschaftliche Spaltung – gerade dann, wenn sie sich aufgrund sozialer Benachteiligung abgehängt und übersehen fühlen.

Die neue Ausgabe der ASPEKTE setzt sich mit der sozialraumorientierten Jugend(sozial)arbeit auseinander, stellt den theoretischen Ansatz vor und schildert anhand von Praxisbeispielen wie wirkungsvoll diese Arbeit sein kann. Der Ansatz ist nicht neu, aber angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen hoch aktuell. Denn wer den Sozialraum in den Blick nimmt, kommt nicht an den Lebenswelten der Menschen vorbei; vielmehr setzt man genau da an. Für die Jugendsozialarbeit heißt das, Jugendliche selbst als Expertinnen und Experten ihrer Lebenslagen ernst zu nehmen und von ihnen und ihren Bedürfnissen ausgehend alle relevanten Akteure miteinander zu vernetzten. Das nutzt letztlich nicht nur den von Armut oder Ausgrenzung bedrohten jungen Menschen selbst; vielmehr profitiert der ganze Sozialraum davon und damit unsere Gesellschaft.
  • ASPEKTE Nr. 76
    Was behindert oder begünstigt berufliche Mobilität benachteiligter und/ oder beeinträchigter Jugendlicher?

Mobilität und Flexibilität wird von immer mehr Menschen als Persönlichkeitsmerkmal erwartet. Es ist immer eine besondere Herausforderung, einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle in weiterer Entfernung zum bisherigen Wohnort anzunehmen. Wenn wir zur Arbeit pendeln oder gar umziehen, stellt das einen großen Eingriff in die bisherigen Lebensgewohnheiten dar. Am Beispiel von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ländlichen Räumen ostdeutscher Bundesländer hat die Manege gGmbH aus Berlin die Mobilitätsbereitschaft und Mobilitätsfähigkeit von jungen Menschen untersucht, die sozial benachteiligt und/oder individuell beeinträchtigt sind. Die Ergebnisse dokumentieren wir in der Ausgabe 76 der ASPEKTE.
  • ASPEKTE Nr. 75
    Privileg oder ein Recht für alle?
    Das Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft

Das Thema Bildung steht mehr als zuvor weit oben auf der Agenda von Politik und Gesellschaft. Häufig sind wir viel zu schnell der Versuchung erlegen, unser Verständnis von Bildung eng zu führen und dies ausschließlich aus der Perspektive ihrer Nützlichkeit und Verwertbarbkeit zu betrachten.

Die Aspekte zum Thema Bildungsort Jugendsozialarbeit bieten einen vielfältigen Überblick:

  • In der einführenden Rubrik gibt Julia Schad einen Überblick über den Diskussionstand innerhalb der Jugendsozialarbeit.
  • Sarina Ahmed hilft, den Bildungsbegriff als solchen zu klären.
  • Michael Ziemons lotet die Möglichkeiten und Grenzen der Jugendsozialarbeit beim Abbau von Bildungsbenachteiligung aus.
  • Frank Johannes Hensel geißelt in seinem Meinungsbeitrag den immer noch gravierenden Zusammenhang von Bildung und Armut und fordert nachhaltige Investitionen.
  • Der SPD Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann berichtet von seinen Erfahrungen mit „Schmuddelkindern“ aus der Vorstadtsiedlung. Aus dieser Erfahrung heraus wirbt er dafür, Jugendsozialarbeit als Haltung zu verstehen.
  • Die Grundsatzreferentin des BDKJ Bayern, Magdalena Heck-Nick, erläutert das Bildungsverständnis der katholischen Jugendverbände, das sich nicht nur pädagogisch, sondern auch theologisch begründet.
  • In den Praxisbeispielen wird das Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit konkretisiert. In kurzen Interviews kommen auch Jugendliche aus den Praxisbeispielen zu Wort und ziehen kurz Bilanz.
  • ASPEKTE Nr. 74
    Wie gelingt berufliche Integration junger Menschen heute?

Der Einstieg ins Berufs- und Arbeitsleben zählt zu den wichtigsten Veränderungen im Leben junger Menschen. Aus diesem Grund ist uns ihre gelingende berufliche Integration so wichtig. Es geht dabei nicht primär um eine Entlastung der sozialen Sicherungssysteme, oder um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Es geht in erster Linie um die Frage, wie junge Menschen in unsere Gesellschaft hineinwachsen und einen selbstbestimmten Platz darin finden können, um ihr Leben zu gestalten. Die sogenannten „Übergangssysteme“ an der Schnittstelle von Schule und Beruf sind in Bewegung.

Die ASPEKTE Nr. 74 stellen die aktuellen Entwicklungen kompakt dar und werfen Schlaglichter auf einige Bereiche, in denen die Jugendsozialarbeit kath. Träger und Organisationen tätig ist.
  • ASPEKTE Nr. 73
    Jugendwohnen: Damit der Weg in Ausbildung und Eigenständigkeit gelingt

    Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - auch Azubis - ist es alltäglich, den Weg zu Arbeit mit dem Fahrrad, der Straßenbahn oder dem Auto zurück zu legen. Das stellt sich schwierig dar, wenn der Arbeits- oder Ausbildungsplatz mehr als hundert Kilometer von Zuhause entfernt wartet. Gerade Jugendliche finden sich zunehmend in der Situation wieder, dass der Ausbildungsbetrieb weit weg von Zuhause liegt. Eben nicht vor der Haustür, sondern in einer anderen Stadt, einem anderen Bundesland oder gar in einem anderen EU-Mitgliedsland. Ohne einen Umzug geht es dann natürlich nicht.

    Wer aber als junger Mensch vor einer solchen Herausforderung steht, betritt gleich in mehrfacher Hinsicht Neuland: Da ist der Übergang von der Schule in den Beruf, da ist die Ablösung vom Elternhaus und der erste Schritt zur eigenen Existenz; und hinzu kommt der (zumindest wochenweise) Abschied vom gewohnten Umfeld und Freundeskreis, der Neubeginn an einem anfangs völlig fremden Ort.

    Wie gut ist es da, sich auswärts trotzdem zuhause fühlen zu können. Das Jugendwohnen, als Angebotsform der Jugendsozialarbeit, begleitet jährlich zweihunderttausend junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf und in ihre persönliche Selbständigkeit. Das Zusammengehören von Unterkunft, Verpflegung und individueller Begleitung, das Zusammenwirken von professioneller sozialpädagogischer Unterstützung und bedarfsgerechten Unterkunftskonzepten ist es, was das Jugendwohnen zu einem besonderen und unverzichtbaren Teil der Jugendsozialarbeit macht. Zugleich erfordert es aber auch die Notwendigkeit der permanenten konzeptionellen Weiterentwicklung und nicht zuletzt ein anhaltendes Ringen um die finanzielle Absicherung.

    Vielfältige Einblicke in Forschung und Praxis rund ums Jugendwohnen sind in den "ASPEKTEN der Jugendsozialarbeit" zusammengestellt. Die Publikation bietet zunächst eine Übersicht über die aktuellen Trends und Fragestellungen zum Jugendwohnen und verweist auf die jeweils vertiefenden Beiträge im weiteren Heft.
  • ASPEKTE Nr. 72
    Jugendliche und Unternehmen durch Assistierte Ausbildung unterstützen

Die ASPEKTE JUGENDSOZIALARBEIT beleuchten das Erfolgskonzept Assistierte Ausbildung von verschiedenen Seiten. Im Unterschied zu manch anderen Angebotsformen im Übergangsbereich zielt die Assistenz nicht auf Alternativen zum ersten Arbeitsmarkt, sondern auf die erfolgreiche Ausbildung im Dualen System. Das Konzept macht deutlich, dass Ausbildungsreife keine statische Kategorie ist, sondern sich prozesshaft vollzieht und von einer Vielzahl persönlicher Faktoren abhängt. Die individuelle Begleitung junger Menschen, denen aus unterschiedlichsten Gründen der Start in die Berufsausbildung schwerfällt, bringt passgenaue Lösungen hervor. Nicht nur für die Bewerberinnen und Bewerber, sondern auch für die Ausbildungsbetriebe. Denn gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen steht mit der Assistenz eine verlässliche Dienstleistung zur Verfügung, die sie in der Ausbildungsorganisation entlastet.

Nach einer fachlichen Einführung ins Konzept finden Sie in unserer Meinungsrubrik Interviews mit Verantwortlichen aus Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und aus Trägersicht; wir konnten Gastbeiträge aus wissenschaftlicher und gewerkschaftlicher Perspektive gewinnen und dürfen Ihnen zum Schluss drei konkrete Beispiele für die gelingende Umsetzung der Assistierten Ausbildung in der Praxis vorstellen.
  • ASPEKTE Nr. 71
    Jugendarmut in Jugendmut wandeln

    Wer heute heranwächst, spürt schon früh den Druck, sich bald in die zunehmend entgrenzte Arbeitswelt einzupassen. Ungewissheit wird zur Grunderfahrung. Diese Unübersichtlichkeit birgt mit ihrer Vielzahl an Optionen zweifellos reizvolle Chancen für junge Menschen – zugleich aber auch wachsende Armutsrisiken, zumal für Jugendliche und junge Erwachsene, deren Aufwachsen bereits durch soziale Benachteiligung geprägt ist. Zwar haben sich Sozialpolitik und Jugendhilfe zuletzt stark mit Armut von Kindern befasst. Aber wussten Sie, dass junge Menschen zwischen zwanzig und 25 Jahren heute die am stärksten von Armut betroffene Altersgruppe in Deutschland ausmachen? Als eigenständiges Problem wird Jugendarmut noch zu wenig wahrgenommen und als Herausforderung erkannt. Das zu ändern, möchte die vorliegende Ausgabe unserer ASPEKTE einen Beitrag leisten.

    Sie finden in diesem Heft nach einer kurzen Einführung weitergehende Einblicke auf unseren Meinungsseiten mit praktischen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag sowie in der Rubrik „Konkret“ drei ausführliche Beiträge, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit Jugendarmut beschäftigen und Vorschläge entwickeln, was Akteurinnen und Akteure in Politik, Gesellschaft und Jugendhilfe gegen Jugendarmut unternehmen können.
  • ASPEKTE Nr. 70
    So wirkungsvoll ist Jugendsozialarbeit

Wenn sich in einer Jugendberufshilfeeinrichtung Jugendliche um eine Werkbank versammeln und zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort eine Runde von Fachleuten um einen Konferenztisch, dann scheinen das Bilder aus völlig verschiedenen Welten zu sein. Und doch sind es zwei Szenen derselben Wirklichkeit: Es geht um Perspektiven für junge Menschen.

Besonders am Übergang von der Schule in einen Beruf haben viele Jugendliche Bedarf an Begleitung und Unterstützung. Dazu braucht es passende Angebote, attraktive Einrichtungen und qualifizierte Fachkräfte; diese wiederum sind auf eine verlässliche Finanzierung angewiesen, auf die Vernetzung mit Partnern und die Verankerung im sozialräumlichen und kommunalen Umfeld, auf günstige rechtliche und politische Rahmenbedingungen, nicht zuletzt auch auf ein gesellschaftliches Klima, das für die Anliegen junger Menschen offen ist.

An den Schnittstellen zwischen diesen unterschiedlichen Ebenen von Jugendsozialarbeit bewegt sich das Engagement der BAG KJS und ihrer Partner. Und davon handelt die vorliegende Ausgabe unserer ASPEKTE.

Die aktuellen ASPEKTE bieten sowohl Einblicke in die politische Arbeit der BAG KJS, ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner im Kooperationsverbund als auch in die vielfältige Angebotslandschaft der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft.
  • ASPEKTE Nr. 69
    Individuelle Hilfe in vernetzten Strukturen. Konzeptionelle Überlegungen zu niedrigschwelligen Qualifizierungs- und Bildungsangeboten für benachteiligte Jugendliche.

    Aspekte_No69_Was_nicht_passt__wird_passend_gemacht.pdf (1579kB)

    Vielleicht haben Sie eine Idealfigur, vielleicht auch nicht. Vielleicht finden Sie Ihre Arme zu lang oder Ihre Beine zu kurz. Stellen Sie sich vor, Sie benötigen einen neuen Anzug oder ein neues Kleid und müssen bei Ihrer Suche durch die Kaufhäuser immer wieder Kompromisse machen. Sie haben zwei, drei Stücke erworben, sind aber dann vor dem heimischen Spiegel doch wieder unzufrieden. Vielleicht konsultieren Sie schließlich einen Schneider und lassen ein Kleidungsstück individuell anfertigen. Sie sind dann möglicherweise überrascht, dass Sie im Vergleich mit den vorherigen Fehlkäufen noch relativ günstig davon kommen. Und sparen neben Geld vor allem Zeit, Frust und Selbstzweifel.

    Ähnliche Fragen stellen sich manchmal auch in der Jugendsozialarbeit. Um die Kompetenzen beeinträchtigter und benachteiligter junger Menschen, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Räumen zu erschließen und zu fördern, braucht es bisweilen neben den konfektionierten, standardisierten Maßnahmen auch maßgeschneiderte, also individualisierte und passgenaue Unterstützung; es braucht aufsuchende Ansätze und niedrigschwellige Zugänge.

    In Auftrag der BAG KJS hat der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. mögliche niedrigschwellige Ansätze untersucht und ein vielschichtiges Konzept entwickelt, das in dieser Ausgabe von ASPEKTE entfaltet wird.
  • Aspekte Nr. 68
    Bildungsberatung für junge Migrantinnen und Migranten und die Relevanz der Anerkennung mitgebrachter Vorbildung

    Für junge Migrantinnen und Migranten ist der Weg in ein gelingendes Leben in der neuen Heimat nicht immer leicht. Für ihre teils ambitionierten Bildungswege erhalten sie Unterstützung durch die „Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule“. Ein wichtiger Ansatz der Bildungsberatung GF H ist die Wertschätzung und Anerkennung des ratsuchenden Menschen, seiner Ziele und seiner bisherigen – insbesondere im Ausland erbrachten – Bildungserfolge. Auch Politik hat die Notwendigkeit einer anerkennenden Bildungspolitik erkannt und mit dem im April 2012 in Kraft getretenen „Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz“ (BQFG) einen wichtigen Schritt getan. In dem Gesetz wird ein Rechtsanspruch auf Prüfung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen festgeschrieben. Die aktuelle Ausgabe der "Aspekte der Jugendsozialarbeit" hebt das Thema Anerkennung als Teilbereich der Bildungsberatung für Migranten und Migrantinnen besonders hervor und bietet den Akteuren in der Beratung von Migrantinnen und Migranten eine praxisorientierte Handreichung, die zur Orientierung im Zuständigkeits- und Aufgabenbereich der Beratungs-, Bewertungs- und Anerkennungsstellen beiträgt.

    Aspekte No. 68 (2543kB)

    Aspekte No. 68 ist leider vergriffen und steht nur noch als download zur Verfügung.
  • Aspekte Nr. 67
    Jugendsozialarbeit im Kontext von Jugendarmut und Ausgrenzung - Hintergründe, Zahlen, Ansätze

    Eine zunehmende Zahl junger Menschen gelingt es aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht, ihre vorhandenen Kompetenzen im Sinne einer gelingenden Lebensgestaltung einzusetzen. Zum gesunden Aufwachsen und zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit stehen ihnen gesellschaftliche Möglichkeiten nur in begrenztem Maße zur Verfügung.
    Die BAG KJS hat das Europäische Jahr 2010 gegen Armutund soziale Ausgrenzung zum Anlass genommen, auf die besondere Lebenssituation dieser jungen Menschen hinzuweisen sowie eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Teilhabechancen einzufordern. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne zur Bekämpfung von Jugendarmut wurden diese Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. In diesem Kontext entstand die Veröffentlichung Aspekte Nr. 67, die die Herausforderungen an Jugendsozialarbeit angesichts Jugendarmut und gesellschaftlicher Exklusion beschreibt und Hintergrundwissen dazu liefert.
    Die Vorstellung des Ansatzes niedrigschwelliger Jugendsozialarbeit bzw. einer Pädagogik der Inklusion bietet gute Nachahmungsmöglichkeiten für die Praxis und rundet die Aufsatzsammlung ab.

    Aspekte Nr. 67 ist leider vergriffen
  • Nr. 66 Jugendarmut
    Materielle und soziale Exklusion junger Menschen in Deutschland
    Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen auf die Lebenswelten Jugendlicher

    Zu viele junge Menschen leben in materieller Armut und sind täglich aufs Neue mit den Auswirkungen ihrer miserablen finanziellen Situation auf nahezu alle Lebensbereiche konfrontiert. Diese Jugendlichen stehen am Start ihres Lebens und die Startbedingungen sind denkbar schwierig. Auf der Basis ihres christlichen Werteverständnisses thematisiert die Katholische Jugendsozialarbeit Jugendarmut als gesamtgesellschaftliches Problem, dem es sich zu stellen gilt. Die Veröffentlichung lädt ein zu einer vertieften Beschäftigung mit der Problematik und soll gleichermaßen Multiplikatoren, Trägern der Jugendsozialarbeit sowie Einrichtungen einen Einblick in Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Jugendarmut geben...
  • Nr. 65 Interkulturelle Öffnung - Handreichung für Träger und Einrichtungen in kath. Jugendsozialarbeit

    Die interkulturelle Öffnung (IKÖ) der Dienste und Einrichtungen katholischer Jugendsozialarbeit ist einerseits Verpflichtung, andererseits notwendiges Prinzip angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und Anforderungen, die durch Zuwanderung entstehen. Die Handreichung "Interkulturelle Öffnung" dient Trägern und Einrichtungen als Praxishilfe und ist eine kommentierte Zusammenstellung mit spezifischen Aspekten der Jugendsozialarbeit auf der Grundlage vorhandener Vorlagen der BAG KJS...

    Aspekte Nr. 65 ist leider vergriffen
  • Aspekte Nr. 64 „Von anderen lernen“ Ansätze von Jugendsozialarbeit in Europa

    Die europäische Seminarreihe „Von anderen lernen“, ein Projekt innerhalb der Europaarbeit der BAG KJS, ermöglichte das Kennenlernen unterschiedlicher Ansätze europäischer Jugendsozialarbeit, im Besonderen auf Jugendliche bezogene Instrumente der Arbeitsmarktpolitik. Der Austausch innovativer Methoden der Jugendsozialarbeit wurde ermöglicht. Chancen der Vernetzung von Personen und Organisationen wurden eruiert. Das Aspekte Heft „Von anderen lernen“ bietet neben der Dokumentation der Seminarreihe Anregungen für eine stärkere transnationale Arbeit, mit besonderm Blick auf die oben beschriebnen Herausforderungen...
  • Nr. 63 Bildung und Jugendsozialarbeit. Analyse eines sozialpädagogischen Handlungsfeldes im Kontext einer theoretischen Rekonstruktion

    Zur Notwendigkeit der Initiierung von Bildung in der Jugendsozialarbeit: Jugendliche, die in dieser Gesellschaft als benachteiligt gelten, von Benachteiligung bedroht sind oder individuell beeinträchtigt sind, werden es auf dem Erwerbsarbeitsmarkt zunehmend schwer haben, wenn sie lediglich über das Nachholen formaler Qualifikationen versuchen, einen Anschluss an die Leistungsfähigkeit anderer Mitbewerber zu erlangen. So werden sich Projekte der Jugendsozialarbeit allein aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Zukunft stärker damit auseinandersetzen müssen, welche pädagogische Praxis sie bei den Jugendlichen anwenden wollen...

    Autor: Andreas Belle

    Aspekte Nr. 63 ist leider vergriffen
  • Nr. 61 Neue Horizonte der interkulturellen Pädagogik und Arbeit gegen Rechtsextremismus

    Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind weit verbreitet und manifestieren sich durch individuelle Ausgrenzungen, strukturelle Barrieren, rechtliche Diskriminierungen und politische Abwehr. Die Programme ENTIMON und XENOS ermöglichten in den letzten Jahren vielen Projekten, an dem Thema auf unterschiedlichste Weise zu arbeiten. Die Publikation dokumentiert die Vorträge und Workshops der Tagung „„Neue Horizonte der interkulturellen Pädagogik und Arbeit gegen Rechtsextremismus“ die in diesem Kontext stattfand...
  • Nr. 60 Der Jugendmigrationsdienst (JMD) in katholischer Trägerschaft
    - Arbeitshilfe -

    Mit dieser Arbeitshilfe wollen wir Hinweise geben, wie die Jugendmigrationsdienste (JMD) im Rahmen der Vorgaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - als Zuwendungsgeber im KJP-Programm II.18 - das Konzept der Integrationshilfen für junge Menschen mit Migrationshintergrund konkretisieren und umsetzen können.Wir wollen den JMD Orientierungshilfen geben, Eckpunkte und Interpretationsspielräume aufzeigen...
  • Nr. 59 Professionell:
    Ehrenamtliche in der Jugendsozialarbeit

    Zeigt sich der derzeitige Aufschwung bürgerschaftlichen Engagements auch in unterschiedlichen Formen ehrenamtlicher Arbeit in katholischen Einrichtungen und Diensten der Jugendsozialarbeit? Vor diesem Hintergrund will diese Dokumentation und Arbeitshilfe zeigen, dass Ehrenamtliche eine Bereicherung für die Jugendsozialarbeit sind. Es profitieren die Jugendlichen, die Einrichtung, die hauptamtlichen MitarbeiterInnen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen...
  • Nr. 58 - Weg-weisend
    Grundlage für die Integrationsarbeit mit jungen Aussiedler/innen in Deutschland

    Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit befasst sich u.a. seit Jahrzehn­ten mit der Integration von jugendlichen Aussiedlerinnen und Aussiedlern in Deutschland. Durch das Projekt „Jugendsozialarbeit und Justiz“ fördert sie bundesweit im Rahmen von Veranstaltungsreihen den Informationsaustausch und Kooperationen von Fachkräften aus der Jugendhilfe, der Justiz und der Polizei zur (Re)Integration von straffälligen jungen Migrantinnen und Migranten...
  • Nr. 57 Jugendberufshilfe und Jugendmigrationsdienste
    Informationen und Empfehlungen für die Zusammenarbeit

    In den Fachdiensten der Jugendsozialarbeit stellen junge Migrantinnen und Migranten einen großen Anteil der Teilnehmer/-innen und sind somit eine wichtige Zielgruppe. Besonders in den Angeboten der Jugendberufshilfe sind Migrantinnen und Migranten aufgrund der strukturellen Benachteiligungen bei ihrer beruflichen Integration in großer Anzahl vertreten...
  • Nr. 56 Gender Mainstreaming
    Umsetzung für Dienststellen und Organisationen

    Gender Mainstreaming ist ein Auftrag sowohl an die Spitze einer Organisation oder einer Verwaltung, als auch an die Beschäftigten. Das Ziel dabei ist es, Benachteiligungen und Diskriminierungen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen abzubauen und die Gleichstellung der Geschlechter langfristig zu erreichen...
  • Nr. 53 "Zwischen Lobbyismus und Dienstleistung. Trägergruppen der Jugendsozialarbeit als intermediäre Instanzen"

    Angesichts eines mit zunehmender Geschwindigkeit grundlegenden gesellschaftlichen Wandels und steigender Anforderungen sozialstaatlicher Dienste, stehen gerade Verbände, Organisationen und Trägerstrukturen vor der Frage, ob und wie sie auf Zukunft bezogen ihre funktionalen Aufgaben wahrnehmen (können) und ob sie in Strukturen arbeiten, die den gesellschafts- und sozialpolitischen Änderungen und Anforderungen gerecht werden...


Ansprechpartnerin

Silke Starke-Uekermann
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Fon: 0211 94485-16

silke.starke-uekermann@jugendsozialarbeit.de

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Lydia Krämer
Sachbearbeitung

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